Donnerstag, 10. Juli 2008

Protokoll zum 25. Seminartag

Datum: 07.07.2008
Fach / Thema: Unternehmensbewertung / Basel II / BSC Präsentationen
Dozent: Konrad Gerster

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Unternehmungsbewertung
Unternehmungsbewertungen finden eigentlich nur bei Betriebskauf /-verkauf, Sanierungen und bei Erbschaften statt, oder aber wenn Kapital gesucht wird.

Zwei Bewertungsverfahren
1. Die Substanzverwertschätzung = Börsenwert am Handelstag.2. Die Ertragswertschätzung = die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit wird bewertet, basierend auf die Branchenkennzahlen und die Erfolgsrechnung. Bei großen Firmen auch die Anlageintensität (Bilanz), das Investitionsverhältnis und das Finanzierungsverhältnis. Zentrale Bewertungsgrößen sind (wenn möglich) aus den Durchschnittswerten der letzten 3-4 Jahre, plus bei Weiterführung des Betriebes die Budgetzahlen der nächsten 3 Jahre verwendet.Ertragswertberechnung: Berechnungsformeln im Script Seite 4 + 5

2. Verkehrswert
Formel im Script Seite 6
Dieser ist für den Verkäufer und den Käufer von grosser Bedeutung.
DCF ( freier cash flow ): Seite 6
Berücksichtigt auch die Zukunftsrisiken des Betriebes

Beruhend auf sehr viele Schätzungen durch Architekten und Branchenexperten Basel II
Das 3 Säulenprinzip: Mindestkapitalanforderungen
Überprüfung durch die Aufsichtsbehörde
Transparenz und Marktdisziplin
Die Banken stufen ihre Kunden nach einer Tabelle ( Rating 1-12 ) ein.
Ein Gastgewerblicher Betrieb wird üblicherweise auf Stufe 5 / 6 eingeordnet.
Allgemein kann man sagen, je höher man eingestuft wird, desto mehr Eigenmittel muss man mitbringen. Die Hauptanforderungen sind im Script Seite 10 + 11 nachzulesen.

Erkenntnisse / Schlussfolgerungen:
Es wird sicher immer schwieriger Geld von den Banken zu kriegen. Man sollte sich, von Anfang an, Gedanken über alternative Finanzierungsmöglichkeiten machen.

Nachmittags durften wir uns noch sechs BSC zu Gemüte führen.

Grüsse Bruno Füglistaler

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