Mittwoch, 23. April 2008

Protokoll zum 16. Seminartag

Datum: 22.04.2008
Fach / Thema:Oekonomie&Recht /Steuern
Dozent: Hansruedi Utiger

Themenschwerpunkte / Vorgehensweisen:
Definition:"Die Steuer ist eine Geldleistung,die der Staat oder ein von ihm ermächtigtes Gemeindewesen Kraft seiner Gebietshoheit von den dieser Gebietshoheit unterworfenen Individuen erhebt zur Deckung des Finanzbedarfs".

Diese Finanzmittel beschafft sich der Staat vorwiegend aus drei Quellen:
_aus Privatwirtschaftlichen Einkunften
_aus Geldstrafen (Bussen)
_aus öffentlichen Abgaben

Wer erhebt Steuern?
_Bund(Einkommenssteuern sowie andere direkte Angaben,Verbrauchssteuern)
_Kantonen(Einkommens-und Vermögenssteuern,Besitz und Aufwandsteuern)
_Gemeinden(die gleiche Steuern wie der Kanton verlangen teilweise auch
3000 Gemeinden).

Die Erhebung einer Steuer beruht auf 5 Voraussetzungen,welche im Gesetz geregelt sein müssen:

1.die Steuerhoheit,
2.das Steuersubjekt,
3.das Steuerobjekt,
4. die Steuerberechnungsgrundlage,
5.die Steuermass.

Dass eine Person zum Steuersubjekt werden kann,sind Rechtsfähigkeit und Zugehörigkeit nach Steuerrecht. Rechtsfähigkeit ist die Fähigkeit,Rechte und Pflichten zu haben und Steuerliche Zugehörigkeit sind :Persönliche Zugehörigkeit(Wohnsitz oder Aufenthalt=Unbeschrenkte Steuerpflicht) und Wirtschaftliche Zugehörigkeit(Grundeigentum,Betriebsstätte=Beschränkte Steuerpflicht)

Die Steuerbemessung
-Steuerberechnungsgrundlagen
Bei jeder Steuer muss zur Bestimmung des steuerbetrages auf bestimmte
Werte abgestellt werden.
-Sachliche Bemessung
Bei den indirekten Steuern hat der Gesetzgeber genau zu bestimmen,welche
Art von Werten als Grundlage für die Steuerberechnung herangezogen
werden müssen.(z.B. Erbgang)
-Zeitliche Bemessung
(Das Vermögen wird z.B.an einem bestimmten Stichtag bemessen
-Steuermass
Das Steuermass nimmt Bezug auf die Steuerberechnungsgrundlage da die
meistenSteuern sind aber bewegliche Steuern.
-der Steuersatz
Der Steuersatz ist der gesetzlich festgelegte Ansatz für die Berechnung der
Steuer nach Massgabe der Berechnungsgrundlage.
-der Steuerfuss
Der Steuerfuss bestimmt,mit welchem Faktor die einfache staatsteuer für
die Berechnung des effektiven Steuerbetrages zu multiplizieren ist.

Die Einkommensbemessung
- Das Einkommen aus unselbständiger Tätigkeit(Lohn und Lohnbestandteile,
Arbeitsentgeltung in Form von Naturalleistungen,Gewinnungskosten)
-Das Einkommen aus selbständiger Tätigkeit
-Die Vermögensbesteuerung
-Die Abzüge
-Die Steuerberechnung

Privat- / Geschäftsvermögen
Man muss eine Abgrenzung zwischen Privat- und Geschäftsvermögen.
Gemischt genutzte Liegenschaften gelten dann als vorwiegend der selbständigen Erwerbstätigkeit dienend,wenn ihre geschäftliche Nutzung die private Nutzung überwiegt.Das ist in der Regel dann der Fall,wenn sich die Erträge aus dem geschäftlich genutzten Liegenschaftsteil auf mehr als 50 Prozent der gesamten Erträge belaufen.

Rechtsmittelverfahren
-Einsprache(innert 30 Tagen,Eingeschrieben im Steueramt eingetrofen mit
Begründung)
-Rekurs(Kantonale Rekurskommission)
-Beschwerde(Verwaltungsgericht)
-Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht(nur durch Rechtsanwalt
vertretbar)

Merwertsteuer
Die MWST Sätze in der Gastronomie
-Restaurant 7.6%
-Beherbergung 3.6 %
-Take away 2.4 %
Abrechnung :
Umsatzsteuer 7.6% - 2.4 % (Einkäufe,Warenlager)=5.2 % Effektive
Abrechnung

Erkenntnisse / Schlussfolgerungen:
Das Thema Steuern
-sehr kompliziert,
-unangenehm,
-nicht jeder man Sache

-aber sehr wichtige Sache wo man kein Geld verdienen kann aber viel
Geld Sparen kann.

Mit Freundlichen Grüssen Bekim Salihu

Protokoll zum 15. Seminartag

Datum: 21. April 2008
Fach/Thema: Food&Beverage
Dozenten: Albi von Felten und Roland Furrer

Themenschwerpunkte / Vorgehensweisen:
Beide Dozenten stellen Sich kurz vor.
Herr Albi von Felten führt in 5. Generation das Familienunternehmen Landhotel Hirschen in Erlinsbach www.hirschen-erlinsbach.ch
Herr Roland Furrer ist Geschäftsführer des Aaregarten in Solothurn www.hotelaare.ch

Der weitere Tagesverlauf wird uns bekannt gegeben.
Informationen über das Projektthema F&B, das Bestandteil der Abschlussprüfung sein wird.
Den morgen werden wir dazu nutzen, die beiden Betriebe der Dozenten in einer Gruppenarbeit zu Analysieren.
Anschliessend wird das erarbeitete mit den effektiven IST Zustand verglichen
Nachmittags werden Analyse Kriterien im Plenum erarbeitet und der Analyseraster bearbeitet

Wichtig: Bis zum 15. Juni 2008 müssen die Eingaben für das Prüfungsprojekt F&B bei Herrn Fahrni, zur Kontrolle eingereicht sein! Weitere Einzelheiten findet Ihr auf dem Blatt das abgegeben wurde.

So, auf zur Gruppenarbeit. Je zwei Teams arbeiten an den Analysen für das Landhotel Hirschen und zwei weitere am Aaregarten. Die Dozenten geben uns dazu verschiedne F&B Hilfsmittel (Speisekarten, Getränke- Weinkarte, Apero und oder Bankettangebote). Das reflektieren eines Angebotes ist von Entscheidender Führungsqualität. Es ermöglicht uns einen ersten Eindruck des Betriebes, lasst uns Erkenntnisse sammeln und Schlussfolgerungen ziehen. Wir Analysieren wie der Gast das Tut, aber mit Professionellem Sachverstand.

Die Arbeiten werden von jeder Gruppe kurz erläutert. Bevor der jeweilige Dozent uns die Auflösung seines Betriebs gibt und uns in seine Philosophie einweit. Cool, haben sich wohl einige gedacht, da sind wir ja sehr nahe am effektiven Angebot.
Allein durch das exakte analysieren eines F&B Angebots, kann eine Vielzahl an Erkenntnissen über ein Betrieb und dessen Konzept gewonnen werden.

Mittagspause

Den Nachmittag beginnen wir offene Fragen zu beseitigen. Anschliessend erarbeiten wir die Analyse Kriterien zusammen. Das Beantwortet uns die Frage was für Überlegungen anzustellen sind um eine F&B Analyse zu machen. Wie erkenne ich den Roten Faden im Angebot? Was muss enthalten sein, was darf und was soll enthalten sein? Gibt es Richtig oder Falsch?
Nein, den meine Unternehmensphilosophie entscheidet letztendlich über mein Angebot und ist somit auch Ausgangspunkt der Analyse. Auf meiner Philosophie/Vision muss und kann ich aufbauen. Ein wichtiger Punkt der in Zukunft Kunden dazu bewegt in einem bestimmten Unternehmen zu Konsumieren und Einzukaufen ist unsere Philosophie die wir vertreten (Unweltschutz, fairer Handel, Menschenrechte…).

Weitere Kriterien
v Sind die Preisgestaltung, Preisspanne,
v Lieferantenkonditionen
Ø Muss ich mit Preisschwankungen rechnen, dies ist vor allem bei der Kalkulationen wichtig
v Zielgruppe
v Standort
v Parkplatz
v Inneneinrichtung
Ø Echt, Authentisch, Beleuchtung, Sauberkeit, Musik, Farben
v Geruch, Duft
v Karten Design
Ø Schriftart, leserlich, verständlich, übersichtlich
v USP, SEP
v Aussenansicht/Eingang
Ø Behindertengerecht
v Öffnungszeiten, Tage, Ferien
v Table Top
v Toiletten
v Küchengrösse und Infrastruktur müssen passen (Logistik)
v Servicewege (bleibt das essen warm)
v Ökologie und Ökonomie
v Cost Controlling
Ø Stimmen die Zahlen, Rendite….

Ebenso ist das Marketing ein wichtiger Punkt. Stimmt der Mix mit meiner Vision überein. Stimmt die Ethik, die Echtheit, stimmt der Gesamtauftritt. Bin ich richtig Positioniert.

Erkenntnisse / Schlussfolgerungen:
Entsprechend der Unternehmenspolitik und den Analysen Kriterien, ist es wichtig, sein Angebot regelmässig zu analisieren und die entsprechende Massnahmen umsetzen, die zu Verbesserung führen.

Michael Peterhans

Montag, 7. April 2008

Protokoll zum 14. Seminartag

Datum: 02.04.2008
Fach / Thema: Unternehmensführung
Dozent: Ingold Daniel

Feedback Runde von gestrigem Tag:
Erkenntnisse von Plenum:
Infos sammeln gemäss GMM ist sehr wichtig
Durch Visionskreislauf wird die Vision greif- und fassbar
Das Info sammeln ist ein nie endender Prozess
Wer erfolgreich sein will, muss Eigenverantwortung tragen
Es ist wichtig den Mut zu haben, wenn nach der Analyse die Vision nicht weiter zu verfolgen
Eine Vision braucht manchmal auch eine Revision
Sich der Vision trotz dem Alltag wieder bewusst werden

Optimierungsvorschläge aus Plenum für den Moment of Truth
Auf Kleinigkeiten achten (dem Gast die Türe aufhalten, bedanken, verabschieden)
Details beobachten und kommunizieren
Reklamationsmanagement ist sehr wichtig= Reklamation x Faktor 5 = effektive Anzahl Reklamationen im Betrieb
Mitarbeiter spezifisch Schulen
Einarbeit von neuen MA optimieren
Stärken ausbauen
Wohlgefühl von MA fördern
Wertschöpfung= Wertschätzung
Den MA bewusst machen wann und wo der MOT ist
Vorbild leben
Zu den Mitarbeiter stehen
Der Moment of Truth sollte nicht unterschätzt werden

Die Abbildung 2 Seite 7 sowie Abbildung 5 Seite 11 sind sehr wichtig.

Feedback von Plenum zu Umsetzung Auftrag Marketing:
Do It
Bodenständige, disziplinierte, schrittweise Arbeit, auf die kleinen und mittleren Dinge achten.

Trends:
Gesellschaftliche Trends gewinnen an Bedeutung
Sich informieren, was aktuell ist
Entscheiden, was setzt man um, was mit man übernehmen oder nicht

Entwicklung der Gesellschaft:
- Technik
- Krieg/ Macht
- Geld
- Mobilität
- Katastrophen

Kulturelle Strömung 10- 30 Jahr
Trend ist nicht linear, teilweise wiedersprüchlich 3-10 Jahre
Mode- Erscheinung 1- 2 Saison

Wie kommt man an diese Infos?
- Fachpresse
- Literatur
- Internet
- Reklame
- Offene Augen
- Fachmessen
Möglichst viele Infos aufmerksam sammeln und auswerten, die Lebensdauer ist nicht so relevant, wenn es zum Betrieb passt

Ein Trend entsteht aus der Gesellschaftsentwicklung, Bedingungen dafür sind:
- Die Konsumentenstimmung sollte grundsätzlich positiv eingestellt sein, gegenüber dem
Trend
- Es braucht einen Funken

Ein Trend sollte so früh wie möglich erkannt werden, der Umgang mit dem Trend hängt von der Risikobereitschaft des Unternehmers ab. Ein Trend pendelt hin und her und wird dabei jedes mal weiterentwickelt, ein Trend bleibt nie gleich.

1.Trend Haben Status
2.Trend sein nichts besitzen
3.Trend haben um zu sein z.B. Snowboard= Resultat aus Pendelbewegung
4.Trend sein um zu haben Markenmentalität

Erkenntnisse / Schlussfolgerungen:
Über die Aktualität der Branche informiert sein und dann Abschätzen, welches Risiko man bereit ist einzugehen.
Es sind nicht nur Gastro- Trends relevant, sondern auch
- Kleider
- Musik
- Ausgangsgebiete
- Städte
- Getränke
- Ect.

Vision + Tragende Idee= Echtheit, Authentisch

Innovationskraft
Innovations- Potential? Gäste im Umfeld
Gestaltungsmöglichkeiten
Anlagen/ Einrichtungen
Mitarbeiter (Projektkompetenz ist Voraussetzung)
Der Auftrag ist, gegenüber den Gästen erfolgreich zu sein und nicht Mitarbeiter sozial zu erhalten.

Wenn man besser informier ist, kann man das grössere Risiko eingehen als Andere und dadurch die Echtheit ausgeprägter leben. Glaubwürdigkeit= Erfolgreich

Qualitätsmanagement:
Wie bei Innovationskraft

Leistungsfähigkeit
Wie bei Innovationskraft

Kreativphase:
Im Team durchführen
Alle Teilnehmer mit den Erkenntnissen impfen, es müssen alle den gleichen Wissensstand haben.

Nach Bündelung wird die Realitätstauglichkeit geprüft, in Szenarien denken.

Zusammenfassend ist zu sagen, dass es sehr empfehlenswert ist konsequent nach dem GMM vorzugehen.

Auftrag für die Sommersession:
Eine Optimierungsvariante im Betrieb durchführen und mitteilen, was sie gebracht hat.

Empfehlung von Seminarleitung: (nicht als Empfehlung gemeint, sondern wird vorausgesetzt! Anmerkung der Seminarleitung)
Für Thema Finanzmanagement Buch „Finanzielle Führung in der Praxis des KMU Seite 67- 96, sowie Seite 99- 100 lesen bis 29.04.08

Lukas Pem

Freitag, 4. April 2008

Protokoll zum 13. Seminartag

Datum : Dienstag, 1. April 2008
Fach / Thema : Unternehmenspolitik
Dozent: Daniel Ingold

Von der Vision zur Realisation
9.00 Begrüssung durch Thomas Fahrni
Info über die Projektarbeit , sowie der Hinweis auf den Abgabetermin
9.15 Begrüssung von Daniel Ingold
1. Thema Eigenpersonanalyse mit dem Aussuchen von vorgegebenen Bildern.
1. Auftrag Was ist mein Traum?
Begründung der ausgesuchten Bilder.
2. Auftrag: So lieber nicht!
Allgemeine Auffassung: Keine persönliche oder beruflichen negativen Situationen.
3. Auftrag: Beantwortung von 6 Fragen.
- Wo sehe ich meine Aufgabe?
- Was habe ich erhalten / was will ich erhalten?
- Wem vertraue ich?
- Wer kann mir helfen?
- Meine persönliche Vision in beruflicher Hinsicht?
- Wie weit ist der Weg?
4. Auftrag: Was braucht es zur Realisation meiner Vision?

Erkenntnis Vision: DER TRAUM IST DIE VERANTWORTUNG! Für jede Führungsperson ist die Vision ein wichtiger Punkt!

10.15 – 10.40 Kaffeepause

10.40 Von der Realisation zur Realität
– Dienstleistungsmodell II
Ansätze einer Vision
è 1. Phase Informationen sammeln
è 2. Phase Informationen analysieren (Was bedeutet das für mich?) Führt zu AHA – Erkenntnis!
è 3. Phase Kreativität Ergebnis: Aus dem Produkt ergibt sich die TRAGENDE IDEE!
è 4. Phase Konzept
è 5. Phase Realisation

11.30 – 12.00 Ergänzungsmöglichkeit für die persönlichen Side-maps.

12.00 – 13.30 Mittagspause

13.30 Gruppenarbeit = zum Unterrichtsbetrieb Hotelman
Auftrag: Infos sammeln mit Fragestellungen
Was ist vorhanden?
Was fehlt?
Wie beschaffen?
Anschliessend Besprechung der Gruppenarbeit.

15.00 -15.20 Pause

15.20 Eigenständige Arbeiten zum persönlichen Prüfungsprojekt.
Auftrag: Habe ich eine Vision?
Sind die Informationen vorhanden?

15.40 Dienstleistungsstrategie: Modell I
Thema: Frontstage „ Moment of Truth „
Moment of Truth zu deutsch Augenblick der Wahrheit
Deffinition: Dialog zwischen Mitarbeiter und Gast
Auftrag: Wie kann man Mitarbeiter vorbereiten und wie wird nachgearbeitet?
Lösungen: Mitarbeiter vorbereiten durch:
è schulen
è begeistern
è informieren
è vertrauen
è entlöhnen
è fördern
Mitarbeiter nacharbeiten durch:
è loben
è trösten
è unterstützen
è wieder schulen
è Feedback geben

Einzelauftrag: Wie ist der Zustand vom Moment of Truth im jetzigen Betrieb?

Folge Auftrag: In zweier Arbeit, Lösungen zu suchen wie man die Probleme der Moments of Truth verbessern kann.
Die Verbesserungsideen sind zu protokollieren.
Die Ergebnisse werden am nächsten Tag besprochen.

FAZIT DES TAGES:
è Klarheit über die Bedeutung der Vision!
è Klarheit über die Informationsbeschaffung!
è Erste Schritte für die Projektarbeit sind in Angriff genommen worden.
è Es ist wichtig den Augenblick der Wahrheit im Auge zu behalten!

17.00 Ende des Seminartages mit einigen AHA Erkenntnissen.

Martin Ottofrickenstein