Donnerstag, 29. Mai 2008

Protokoll zum 21. Seminartag

Datum: 26.Mai 2008
Fach / Thema: Recht
Dozent: Bruno Dohner

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Themenschwerpunkte / Vorgehensweisen:
Begrüssung durch Thomas Fahrni

Der Verband eidg. dipl. Restaurateure verpasst seiner Homapage und dem Logo ein „Facelifting“, aus diesem Grunde zeigt uns Thomas drei Logos, zu welchen wir unsere Meinung abgeben sollen.

1. Logo (grüner Hintergrund, Flasche und Rüebli)
2. rot/weisser Stern
3. rotes Dreieck

Fazit, alle drei gefallen nicht wirklich aber wenn dann das zweit!

Da wir Herr Dohner alle schon kennen geht es gleich los mit dem verteilen der neuen Skripte (Guido Müller, Einführung in die Kaufmännische Rechtskunde, Auflage 2007)

An der Prüfung werden sämtliche Rechtsgebiete geprüft (G1, G2 und G3)
G3-> Familienrecht (Eherecht, Scheidungsrecht und Güterrecht)
Erbrecht

Die Wirkung der Ehe Skript Seite 171
· Verpflichtung das Wohl der Gemeinschaft zu wahren und für die Kinder gemeinsam zu sorgen
· Der Name des Mannes ist der Familienname. Auf Gesuch hin, kann der Name der Ehefrau als Familienname gelten.
· Die Frau und die Kinder erhalten das Bürgerrecht des Mannes
· Zur Kündigung/Verkauf der Wohnung/Haus braucht es ausdrücklich die Zustimmung (Unterschrift) beider
· Beide übernehmen Verantwortung
· Anspruch auf Sackgeld (der Haushalt führende Ehegatte)
· Mitarbeit im ehelichen Betrieb ist angemessen zu entschädigen
· Jeder kann erwerbstätig sein
· Vertretungsbefugnis des anderen
· Frei im Abschluss von Verträgen -> jeder haftet alleine
· Auskunftspflicht über Einkommen, Vermögen und Schuld

Eheähnliche Lebensgemeinschaft

Konkubinat Skript Seite 172/173
Vorteile: - Kann ohne Begründung aufgehoben werden
- Einsparungen bei den Steuern (beide müssen erwerbstätig sein)
- Rentner erhalten mehr AHV
- Witwen-/Witwerrente und Unterhaltsbeiträge können beibehalten werden (nur zu einer beschränkte Zeit)

Nachteile: - rechtlich weitgehend ungeschützt
- kein Erbanspruch und Witwen-/Witwerrentenanspruch
- Konkubinatskinder werden wie aussereheliche Kinder behandelt

Wichtig ist das man einen Konkubinatsvertrag macht aus Sicherheitsgründen!


Die eingetragene Partnerschaft gleichgeschlechtlicher Paare
Skript Seite 174
· rechtliche Absicherung des Partners beim Zivilstandesamt
· begründet eine eheähnliche Lebensgemeinschaft
· gleiche oder ähnliche Regelung wie Ehepaare
· Vermögensrechtlichbleiben die Partner selbständig
· keinen gemeinsamen Namen
· Adoptionen und künstliche Befruchtung sind verboten
· nicht eingetragen im Register gelten die Regeln des Konkubinats


Die Ehescheidung Skript Seite 174/175
Zwei Vorgehensweisen:
· Scheidung auf gemeinsames Begehren
· Scheidung auf Klage eines Ehegatten nach zweijähriger Trennung

Rechtswirkung:
1. Auflösung der Ehe und Aufteilung des Vermögens
2. Beibehalten des bei der Heirat erworbenen Familiennamens
3. Hälftige Teilung der Pensionskassen-Guthaben
4. Nacheheliche Unterhaltszahlung an den anderen Ehegatten
5. Zuweisung der Familienwohnung
6. Sorgerecht für die Kinder


Das eheliche Güterrecht Skript Seite 176
Das Güterrecht regelt:
· Eigentum
· Verfügung
· Haftung
· Verwaltung
· Nutzung
· Aufteilung

→ während der Ehe
→ bei Auflösung der Ehe durch Scheidung oder Tod

Drei Güterstände:
· die Errungenschaftsbeteiligung (Normalfall, keine Ehevertrag) Skript Seite 177-179
· die Gütergemeinschaft (schriftlicher Ehevertrag) Skript Seite 180/181
· die Gütertrennung (schriftlicher Ehevertrag) Skript Seite 181/182

Die Errungenschaftsbeteiligung
ordentlicher Güterstand
· kein Ehevertrag
· während der Ehe → Vermögen der Ehegatten getrennt
· bei Auflösung des Güterstandes → güterrechtliche Teilung
· Eigengut ist unentgeltlich und bleibt jedem Ehegatten selber
· Errungenschaft ist entgeltlich und wird geteilt → je ½

Gütergemeinschaft
· durch Ehevertrag
· gesamtes Vermögen und Einkünfte gehört beiden Ehegatten → zu Gesamtgut vereint
· Gesamtgut → gehört beiden Ehegatten ungeteilt
→ gemeinsame Verwaltung
→ gemeinsame Verfügung
· Auflösung durch Scheidung oder Tod je ½
· für die Schulden haftet das Gesamtgut

Gütertrennung
durch Ehevertrag
· durch richterliche Anordnung (Überschuldung, Verweigerung der Auskunft…)
· Vermögen beider Ehegatten sind getrennt
· keinerlei güterrechtliche Ansprüche gegeneinander
· keine Beteiligung am Vermögen des anderen
· keine Haftung an Schulden des anderen

Erkenntnisse / Schlussfolgerungen:
Nie heiraten und Kinder kriegen… (gäll Herr Gallmann☺)
…Nein, im Ernst, ich denke Heut zu Tage sollte man es sich 2x überlegen ob man wirklich heiraten will, was ja auch die stetig steigende Scheidungsrate zeigt!
Mann kann sich auch gut mit einem Konkubinatsvertrag ab sichern und bei allfälligem Todesfall, vorher noch ein Testamen verfassen…am besten man macht dies alles gleich bei Herr Dohner! *grins*
Und wenn es dann doch mal Kinder geben sollte, wo ich persönlich eine Ehe ein „Muss“ finde (alte Schule), sollte man vielleicht überlegen welche Variante von Ehe (Errungenschaftsbeteiligung, Gütergemeinschaft oder Gütertrennung) man eingehen möchte. Und wie Herr Dohner so schön sagte…die Frau soll nach einer gewissen Zeit wieder arbeiten gehen! ☺

…So, nun wünsch ich euch noch eine sonnige Zeit und bis bald

…Sandy Sigg

Mittwoch, 28. Mai 2008

Protokoll zum 22. Seminartag

Datum: 27.05.2008
Fach / Thema: RECHT/EHE- UND ERBRECHT
Dozent: BRUNO DOHNER

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EINFÜHRUNG:
auch der 2. tag mit dem thema recht war ziemlich anstrengend und trocken, was aber nicht an unserem dozent lag – ausser vielleicht seinem trockenen humor.
mit seiner lebhaften art, den unterricht zu gestalten und seinen sehr realen fallbeispielen aus dem alltag hat er es geschafft, dass ich den ganzen tag nicht einmal eingenickt bin – vielleicht liegt das ja auch daran, dass ich heute tagebuch schreiben muss:

THEMASCHWERPUNKTE UND VORGEHEN:
ERBRECHT
ZIEL, DEN VERSTORBENEN EHEGATTEN BEVORZUGEN.

1.ERBRECHTLICHE VERGÜNSTIGUNG
durch testament oder erbvertrag:
die anderen erben auf den pflichtteil setzen
die nutzniessung an ¾ des nachlassvermögens einräumen.
(nutzniessung gibt anspruch auf die nettoerträge des vermögens.)

2.GÜTERRECHTLICHE VERGÜNSTIGUNG.
bei errungenschaftsbeteiligung durch ehevertrag vereinbaren, dass der ganze vorschlag dem überlebenden ehegatten zufallen.
bei gütergemeinschaft vereinbaren, dass das gesamtgut an den überlebenden ehegatten übergeht. pflichtteil von direkten nachkommen muss ausbezahlt werden.

3.VERGÜNSTIGUNG DURCH LEBENSVERSICHERUNG
in der lebensversicherung per begünstigungsklausel festhalten, dass die versicherungnssumme ausserhalb des erbrechts direkt an den begünstigsten ausbezahlt wird.

TESTAMENT:
jedermann, der urteilsfähig ist und das 18 lebensjahr zuruckgelegt hat, kann ein testament erstellen.

1.ÖFFENTLICHES TESTAMENT
1 urkundeperson und 2 zeugen müssen anwesend sein. die urkundeperson schreibt das testament, die zeugen kennen den inhalt nicht, bezeugen nur den letzten willen und die urteilsfähigkeit des erblassers.

2.EINGENHÄNDIGES TESTAMENT
der erblasser schreibt selber. muss von hand geschrieben sein und name, datum und unterschrift des erblassers enthalten.

3. MÜNDLICHES TESTAMENT
ist infolge ausserordentlicher umstände wie todesgefahr zulässig. 2 zeugen
müssen anwesend sein. nach 14 tagen erlischt das mündliche testament

PFLICHTTEIL.
zu einem grossen teil kann der erblasser über sein vermögen selber verfügen.
wenn kein testament besteht, wird das erbe nach dem gesetzlichen anspruch aufgeteilt.
auch wenn ein testament besteht, können die erben vom plichtteil nicht enterbt werden. ausser es besteht ein ausserordentlicher vorfall.
nur erben im direkten stamm haben anrecht auf einen pflichtteil. die geschwister, onkel und tante haben kein anrecht auf einen pflichtteil.

NACHMITTAG.
FALLSTUDIE NACHFOLGEREGELUNG, HOTEL GOLDENER SCHLÜSSEL _
FAMILIE AEBI.

WIE GEHT MAN VOR, WENN JEMAND STIRBT?
die erben sind verantwortlich, dass das erbe nach gesetzlichen vorschriften aufgeteilt wird.
da oft keine kentnisse vom erbschaftsgesetz herrschen, wird meistens und von vorteil ein anwalt dazugezogen.

1. bestandesaufnahme – was für vermögen ist noch vorhanden?
2. wie ist das vermögen aufgeteilt(aktien, bank, etc.)
3. sind allfällige nachkommen interessiert, den elterlichen betrieb zu übernehmen
4. wenn ja, wie kann man die interessierten kinder unterstützen/begünstigen, ohne dass die anderen nachkommen nicht zu kurz kommen?!
5. eine frühzeitige nachfolgeregelung ist sehr wichtig.

Erkenntnisse / Schlussfolgerungen:
es können auch schulden geerbt werden.
wenn man nicht genau über die vermögensverhältnisse des erblassers bescheid weiss, sich besser darüber informieren und falls mehr schulden als vermögen da sind – besser auf die erbschaft verzichten, die erbschaft ausschlagen.
wenn man sich schon mal ins erbe eingemischt hat, darf man dieses nicht mehr ausschlagen. man hat 3 monate zeit, darüber zu entscheiden.

in der verwandtenunterstützungspflicht, können kinder oder enkel(nur direkte verwandte) zur unterstützungspflicht von eltern oder grosseltern, oder auch umgekehrt verpflichtet werden.

im normalfall(natürlicher tod), sollte man sich schon frühzeitig mit der erbfolge beschäftigen. vor allem, wenn firmen oder geschäfte im spiel sind.

wenn nicht im vorfeld das erbe geklärt ist, kann es zu unangenehmen streitigkeiten und auseinandersetzungen zwischen den erben kommen, die über die jahre viel geld kosten können.

beim erben geht es eigentlich selten wirklich ums geld. vielmehr werden alte streitigkeiten und ungerechtigkeiten aus der kindheit nochmals gründlich verarbeitet. was zu jahrelangen konflikten und viel dreckwäsche führen kann.

das verhalten bei einer erbschaft wiederspiegelt sehr stark die familienharmonie, oder eben - unharmonie.

man kann viel ärger und stress für die hinterbliebenen, aber auch probleme für den zurückbleibenden ehepartner ersparen, wenn man sich frühzeitig mit dem gedanken auseinandersetzt, dass ab 50 ein mehr oder weniger natürlicher tod möglich ist, und man sich mit der erbfolge beschäftigt.
für den ehepartner kann ein ehevertrag bei einer erbschaft sehr viele vorteile bringen.

28/5/08 hwr

Montag, 26. Mai 2008

Protokoll zum 20. Seminartag

Datum: Dienstag, 20. Mai 2008
Fach / Thema: Innenarchitektur im Gastraum
Dozent: Markus Kirchhofer

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Themenschwerpunkte / Vorgehensweisen:
keine Formeln, keine Faktoren, keine Ergebnisse sondern weiche Faktoren, Bauchebene, Inspirationen „ the spirit guide you“

Fallstudie „Goldener Schlüssel“
Zielgruppe
Wo in 5 Jahren
USP
Vision
Konkurrenzanalyse: nicht nur im Ort selber, sondern den Benchmark in der Schweiz beobachten, Info’s sammeln, was ist gut, was ist schlecht. Unter dem Aspekt: Fläche, Raumnutzung, Gestaltung, Nassraum usw.

Präsentation zur Fallstudie

z.b. Atrium Hotel Blume baden
Familienhotel
Restaurant , Bankett


Innenarchitektur Bad
Dusche/Badwanne
Farben
Lichtgestaltung
Materialien
Schiefer
Sandstein
Vorschriften Klassifizierung
Sicherheit
Reinigung
Formen

Bei der Gestaltung ist es wichtig, die Innenarchitektur muss der Vision/Leitbild gerecht werden, über die Materialien zu sprechen. Vor/Nachteil

Flur/Gang
Punktbeleuchtung
Sexappeal
Spannung erzeugen
Signalisierung zum Thema machen
Freche Ideen (Zitate an der Wand)

Zimmer
Schrank (einfach/tief)
Technik
Bett/Matratze
Farben
Warme Materialien
verspieltes Element
Vorhang

Was für Gäste sprechen wir an
Was für ein Budget steht uns zur Verfügung
Was für eine Vision / Leitbild haben wir

Emotionen
Wie stellen Sie sich Emotionen allgemein in der Hotellerie und Gastronomie vor?
Was verstehen Sie darunter?
Wow-Effekt
Persönliche Erinnerung / Erlebnisse
Gefühl
Authentisch

Zielgruppengerechte Planung und Materialisierung
Beispiel Hotel Continental Park, Luzern

Aufgaben an die Innenarchitekten
Zielgruppengerechte und zeitgemässe Innenarchitektur
Aktuelle Technik für den Seminarbereich
Gute Akustik
Einfache Handhabung der Infrastruktur
Bessere Auslastung der der Räume
Pflegeleichte Materialien
Stimmungsvolle Ambiente für den Bankettbereich/Seminarbereich
Einhaltung der Kosten und Budget

Elemente im Bereich der Innenarchitektur die Emotionen auslösen können
Stoffe
Licht (natürlich/künstlich)
Schatten
Farben
Formen
Details
Gerüche
Oberflächen
Akustik
Blicke/Durchblick (Standort, See/Industrie/Autobahn)
Kommunikation
usw.

Präsentation zum Thema Emotionen

Wie können Emotionen aussehen? Was würden Sie als Gast erwarten?
Ruheoase
Geschichte
Schlüssel
Natur

Zielgruppengerechte Planung/ Materialisierung
z.b. Hotel Bellevue Braunwald
4 Sterne Hotel in erster Linie für Familien mit Kleinkindern
Haus im Familienbesitz
Familien machen von wenigen Tagen bis zu einer oder mehreren Wochen Ferien
Wie könnte das das Hotel Bellevue Braunwald aussehen?

Bezüglich Zielgruppengerechte Planung/Materialisierung
Höhe / Möbel
Reinigung
Sicherheit
Lärm
Robuste Möblierung

Präsentation zum Thema Zielgruppengerechte Planung/Materialisierung

Gruppenarbeit / - Diskussion
Trendlokal mit Publikum 20-35 Jahre
Restauration mit Seniorenheim
Gutbürgerlicher Gasthof für Familien / Kinder
Personalrestaurant im Grossbetrieb
Gourmetrestaurant gehobenes Segment

Erkenntnisse / Schlussfolgerungen:
„the spirit guide you“ Innenarchitektur sollte ausgefüllt sein mit Emotionen. Das Bauchgefühl entscheidet. Ist aber auch eine persönliche Geschmacksache. Die Kunst ist es so viele „Geschmäcker“ auf einmal zu treffen. Innenarchitektur ist aber in der heutigen Zeit immer wichtiger geworden. „ You never get a second chance, for a first impression“

Wolfi Schmiedke

Mittwoch, 21. Mai 2008

Protokoll zum 19. Seminartag

Datum: 19. Mai 2008
Fach / Thema: F&B / Angebots-Analyse
Dozent: Albi von Felten & Roland Furrer

Themenschwerpunkte / Vorgehensweisen: Analyseraster
Pünktlich um 09.00 Uhr begrüsst uns Herr Albi von Felten zusammen mit Herr Roland Furrer zu einem weiteren Seminartag im Plenum. Bis auf eine Wenigkeit (Meisterfeier wird im wohl nicht so bekommen sein, wir haben Verständnis, denn Basel wird ja nicht jedes Jahr Meister J) sind alle „Studenten“ anwesend.

Wir bekommen von Ihnen noch Infos über das Prüfungsthema F&B, dass ja Bestandteil der Abschlussprüfung sein wird. Zum Glück haben sie Projekte von früheren Jahren mitgebracht, die heute den ganzen Tag auflagen. Mit diesen Beispielen sollen wir einen besseren Einblick bekommen, was wir genau machen dürfen /müssen. Nun aber mit Vollgas an den weiteren Tagesablauf.

Jeder Seminarteilnehmer hatte die Hausaufgabe seinen Arbeitsbetrieb kritisch zu betrachten und die Analyse in einem Raster einzutragen, inkl. Schwächen / Stärken, Diagnose und Ziele.

Für die Präsentation wurden wir in zwei Gruppen à je 11 Teilnehmer eingeteilt.

Während 12 bis 13 Minuten die Ergebnisse präsentieren, danach 7 bis 8 Minuten Diskussionsrunde.

Hier eine (sehr) kleine Zusammenfassung der präsentierten Betriebe:

Restaurant Seerose, Zürich
Sehr gute Lage am Zürichsee, grosse Terrasse, Aussenbar, schöne Aussicht, mediterrane Speisen. Chef (T. Krebs) zieht SEINEN eigenen Still durch, viele elitäre Gäste (Zitat C.N.)ð Wikipedia:

„Darunter versteht man soziologisch Gruppen oder Schichten überdurchschnittlich qualifizierter Personen (Funktionseliten, Leistungseliten) oder die herrschenden bzw. einflussreichen Kreise (Machteliten) einer Gesellschaft. Konkret bezieht sich der Begriff meist auf näher definierte Personenkreise, wie z. B. die Bildungselite.“

Schwimmbad Fohrbach, Zollikon
Frei- und Hallenbad, bestbesuchtes Schwimmbad in der Aglo Zürich, „Gemeindebetrieb“, politische Preispolitik.

Altersheime Baar, Baar
Gemeindebetrieb aber durch einen Verein geführt, langjährige & gute MA, Hauptgeschäft Altersheim, aber mit sehr guter Steigerung im F&B Bereich durch das öffentliche Restaurant (externe Gäste).

Restaurant Bagages, Autogrill (Hauptbahnhof), Zürich
Verkehrsgastronomie, von der dunklen Ecke mit dem besten Bierumsatz des Konzerns, zum vielfältigen Konzept „pizza&pasta“, vieles durch die Zentrale vorgegeben.

Restaurant Manora, Baden
Systemgastronomie, tiefes/mittleres Preissegment, starkes Controlling, Lieferanten vorgegeben, sehr wenig Spielraum für eigene Ideen.

Restaurant Nooba, Zürich
Pilotbetrieb, Konzept wird multipliziert (Laax), frische asiatische Küche, asiatische MA, Höschgass Gastro AG ð viele neue Konzepte und Filialen eröffnetðStruktur hinkt noch etwas hinterher.

MITTAGSPAUSE

Restorant Mulets, Silvaplana
Neu geführt durch die Younic Foodevents AG, Standort beim See, Terrasse mit Lounge, Treffpunkt für viele, sehr wetterabhängig, multikulti Food ( Pizza, Flammkuchen, Asiatisch, Fisch, Muscheln, etc.).

Gastronomie Lenzerheide Bergbahnen, Lenzerheide
Berggastronomie, Angebotsvielfalt durch verschiedene Gastrobetriebe, gute CI, sehr hohe Preisgestaltung, sehr breites Gästesegment, Saisonbetriebe, wetterabhängig, keine Stabstelle Gastro, wenig Controlling etc., in der Gastronomie wenig Ausbildung auf höherem Niveau.


Restaurant Waldheim, Mels
Ehemaliges Kurhaus, jetzt „nur“ noch reiner Restaurationsbetrieb, Terrasse mit schöner Aussicht, elterlicher Betrieb, persönlicher Kontakt zu den Gästen pflegen, breites Angebot, saisonal, bekannt für Wildspezialitäten.

a mo’ Pizolpark, Autogrill, Mels
Systemgastronomie, nachfolge Konzept von pizza&pasta, „Konkurrenz“ durch Migros-Restaurant, definierte Angebote, Einkauf National organisiert, gute Warenrendite.

Restaurant Fräkmüntegg
Berggastronomie, Ende Januar 2008 abgebrannt ð Neueröffnung Mai 2009, Massenlager & Doppelzimmer, Erlebnisberg, Rodelbahn & Seilpark, familienfreundlich, Betriebskonzept Free flow mit Picknick-Ecke, Food ð „Innerschweizer“ Küche (Spezialitäten & Lieferanten aus Luzern, Ob- und Nidwalden).

Nach jedem „Portrait“ konnten die Seminarteilnehmer und Herr Roland Furrer Fragen an die betreffende Person stellen und Anregungen / Verbesserungsvorschläge weitergeben.
Die Runden verliefen immer geordnet und konstruktiv.

Zuletzt nochmals Infos zum Prüfungsprojekt F&B, die auftauchenden Fragen konnten direkt an die beiden Dozenten gestellt werden. Einzelheiten findet ihr auch auf dem Infoblatt, dass an einem früheren Seminartag abgegeben wurde.

Erkenntnisse / Schlussfolgerungen:
Mit einem Analysenraster sieht man relativ schnell die Stärken und Schwächen eines Betriebes. Richtig eingesetzt und mit den entsprechenden Massnahmen umgesetzt hilft es uns, uns stetig zu verbessern.

Roger Scherer

PS
Entgegen den Befürchtungen vom Berner Blog (06.Mai 2008) verlief unser Tag schnell, ruhig, konstruktiv und war auf jeden Fall interessant.

Dienstag, 13. Mai 2008

Protokoll zum 17. Seminartag

Datum: 28. April 2008
Fach / Thema: Finanzmanagement / Balanced Scorecard
Dozent: Konrad Gerster

Themenschwerpunkte / Vorgehensweisen:
Die Balanced Scorecard ist ein Instrument zur Überprüfung, Umsetzung und Weiterentwicklung einer Unternehmensstrategie.

Ausgangslage:
-Reines Finanzcontrolling widerspiegelt das Unternehmen nicht ganzheitlich
-die Menschen- abhängige Qualität ist der wesentlichste Teil des Erfolges einer Unternehmung
-für den anhaltenden Erfolg ist Kontinuität wichtiger als die absolute Qualität
-Ziel unserer Anstrengungen ist und bleibt der Gast- auch im Controlling

Deshalb:
Bedarf es nicht nur der Messung absoluter Werte, sondern auch der innern Werte, der so genannten „Soft Factors“

Um eine Balanced Scorecard (BSC) erstellen zu können sind folgende Faktoren zu berücksichtigen:

1. Die Vision
Die Vision dient als Wegweiser in der Unternehmensführung

2. Die Strategie
In der Strategie werden die Leitsätze für das Unternehmen entwickelt, aus welchen die folgenden Teilpolitiken abgeleitet werden

3. Perspektiven/ Teilpolitiken
Finanzen
Gäste
Prozesse
Entwicklung
Mitarbeiter

4. Kritische Erfolgsgrössen (KEF) formulieren
Als nächsten Schritt legen wir für jede Teilpolitik Kritische- Erfolgs- Faktoren (KEF) fest. Dabei sind immer folgende Fragestellungen zu berücksichtigen
Was bringt den Gast?
Was hält den Gast?
Was führt zu optimaler Rentabilität?


5. Kennzahlen
Aus den KEF werden im nächsten Schritt Kennzahlen festgelegt. Dabei ist es wichtig das die Kennzahlen jeweils zu den KEF passen und eine eindeutige, objektiv messbare Aussage ermöglichen.

6. Aktivitäten
Bei den Aktivitäten geht es darum, Massnahmen festzulegen, um die Daten zur Kennzahlen- Gewinnung in den einzelnen Teilpolitiken zu ermöglichen und zu überprüfen. Dabei wird der Zeitliche Rhythmus und die Verantwortliche Stelle bezeichnet.

Weiterentwickeln
Hier geht es darum die Balanced Scorecard zu überprüfen und den neuen Herausforderung des Unternehmens anzupassen und weiterzuentwickeln

Ein paar Tipps zum Erstellen einer Balanced Scorecard:
Eine Balanced Scorecard sollte übersichtlich auf 1-2 Seiten DIN A4 verfügbar sein.
Sie sollte kurzfristige sowie langfristige Ziele Enthalten
Die BSC ist ständiger Begleiter (strategisch wie operativ)
Die BSC muss im Einklang mit allen andern Konzepten, Plänen und Grundlagenpapieren eines Unternehmens stehen
Die BSC kann auch in der Außenkommunikation eingesetzt werden
Wichtig ist die vertikale Kontrolle in der BSC!
Eine BSC muss von unten nach oben erarbeitet werden, das heißt, um die Ziele zu erreichen sollten die Mitarbeiter bei der Ausarbeitung einer BSC mit einbezogen werden.

Erkenntnisse / Schlussfolgerungen:
Die Balanced Scorecard ist ein Werkzeug um die Unternehmensziele regelmäßig zu überprüfen und dient als Wegweiser in der operativen Unternehmensführung.
Sie eignet sich jedoch nicht um ein „Problembetrieb“ auf ein gesundes Fundament zu stellen, da sie fehlende Visionen und Ressourcen und mangelnde Leitgedanken nicht ersetzen kann.

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André Schaub

Protokoll zum 18. Seminartag

Datum: 29. April 2008
Fach / Thema: Finanzmanagement / Finanzierung, Finanzplanung
Dozent: K. Gerster

Allg. Infos der Seminarleitung:
09:00 Uhr Informierte uns, Herr Thomas Fahrni noch über unseren externen Schultag in Willisau. (Exkursion Foroom Willisau 20. Mai 2008)
Mit der bitte Fahrgemeinschaften zu bilden und uns doch auch noch am Abend das schöne Luzern anzusehen.

Zum heutigen Tag:
Vorab erhielten wir von Herrn Gerster den Auftrag die Seiten (67 bis 96) vom Buch des Dr. Frank Steiner auf diesen Schultag zu lesen.

Unsere Themenschwerpunkte:
- Risikobewertung
- Finanzierungsformen
- Rechtformen
- Vor- und Nachteile
- Rentabilität
- Regeln

Wichtig ist eine Langfristige Investition und Finanzplanung

Risikobewertung:
In jeder Finanzierungsmöglichkeit kommen gewisse Vor- und Nachteile auf uns zu, wie
- Kosten des Kapitals (Zinsen)
- Dauer der Kapitalverfügung
- erforderliche Sicherheiten
- Einfluss von Kapitalgebern
- Steuerwirkungen
- Formeln
-
Optimal wäre immer eine Eigenfinanzierung.
Nur die negativen Seiten der Eigenfinanzierung wären die Steuerlichen nachteile und eventuell ein mageres Contolling, darum ist es sehr wichtig immer eine Risikobewertung vorzunehmen. Beim Eigenerwirtschaftetes Eigenkapital besteht das selbe Risiko, dazu kommt das die Gefahr besteht falsche Investitionen zu tätigen.

Es gilt generell bei knappen Mitteln geht man bewusster mit den Mitteln um, bei Fremdenmitteln geht man natürlich in der Regel (gibt auch ausnahmen z.b. Herrn Ospel) auch vorsichtiger damit um.

Die Entscheidung für den richtigen Finanzierungsmix ist wesentlich abhängig von folgenden Stichworten:

- Risikobewertung
- Rating (Basel I und Basel II) bei Rating Basel II wird der GF /Inhaber über seine Qualifikationen maßgebend über die Erfahrung und seine Fachkompetenzen bewertet, auch die Nachfolgeregelung und die Rechtsform sollte mit berücksichtigt werden. Es gilt je besser die Geschäftsunterlagen (Dossier) desto größer besteht die Möglichkeit mit dem Gastrobetrieb (Konzept) ein besseres Rating der Bank zu erhalten. Durchschnittliche Rating für Gastronomiebetriebe liegen bei 4,9 bis 5,8 also rund knapp unter der hälfte der Bewertungen. Die Banken haben sich auf eine Scala von 1 bis 10 geeinigt wobei 1 Gut und 10 Schlecht bedeutet. Jedoch die Bewertungen der Banken bleiben Individuell.
- Value Based Management VBM (Folie Ordner S.3) In der Strategie sollten die Fremdeinflüsse und der Gästemix mit einbezogen werden.

Finanzierungsformen

Finanzierung durch:
Innenfinanzierung oder Aussenfinanzierung (Folie Ordner S.3)

Eigenkapital Eigenkapital
Fremdkapital Fremdkapital

Eigenfinanzierung Fremdfinanzierung
durch Eigenkapital durch Fremdkapital

- Operatives Leasing ( 2-Parteien-Leasing)
- Finanzleasin (3-Parteien-Leasing)
- Ausgabenverschiebung
- Darlehen
- Refinanzierung
- Lieferantendarlehen
- Privatdarlehen
- Bankkredit
- Hypothekarkredit

die Vor- und Nachteile kann man nachlesen im Ordner S. 4
Nachzulesen im Dr. Frank Steiner Seite 68!
Die Goldene
Finanzierungsregel:
Die Fristigkeit der Investition muss mit der Laufdauer der Finanzierung übereinstimmen!
Finanzierung und Rentabilität:

Eigenkapitalrendite (re)
Formel:
Re = rg+FV x (rg-rf)
immer von innen nach aussen rechnen:
Re=rg+(FV x (rg-rf)

Grundsatz:
Die Eigenkapitalrendite (re) nimmt mit steigender Fremdfinanzierung zu, wenn die Gesamtkapitalrendite (rg) höher ist als der Fremdkapitalzins (rf)

Die 5 Finazierungsregeln:

Fristenkongruenz
Goldene Finanzierungsregel
Risikoinvestitionen EK- finanziert
Fälligkeitsbedingungen beachten
Rentabilitätsbedingungen beachten

Mit grosser Freude ging ich in die Pause....

Erkenntnisse / Schlussfolgerungen:

Praktische Übungen:
Nach der Mittags Pause durften wir unser erlerntes, neues, zusätzliche Wissen an einer praktischen Rechenübung zur Rentabilität einzeln oder im Zweier-Team testen.
Anschließend wurden die Ergebnisse in der Runde besprochen und ein Muster Beispiel von Herrn Gerster ausgeteilt.

Danke (Otto) Martin Ottofrickenstein, hat Spaß gemacht mit Dir die Aufgaben zu lösen.

Frage von Herrn Gerster:“ Kann man mit dem EK zahlen?“ Antwort:“ Nein kann man nicht, das EK (Eigenkapital) steckt irgendwo im Vermögen und ist daher kein Flüssiges mittel und nicht verfügbar.“

Mind. Warenumschlag 15x pro Jahr
2 Hypothek muss immer Amortisiert werden / auf 10Jahre sind realistisch.
Cash Flow sollte im Eigentum bei mind. 7,5% liegen. (Je höher desto besser!)

Mein Erkenntnis über den heutigen Seminartag:
Lernen, lernen und nochmals lernen!
Ich denke das wir unseren heutigen schulischen Zielen wieder ein großes Stück näher gekommen sind.
Viele Gastrobetriebe mit Einzelrechtsform scheitern nicht daran, dass sie sich nicht auf dem heutigen Markt halten können, sondern die Güterrechtsregelung nicht besteht und der eine Ehepartner/in denn anderen Ehepartner/in ausbezahlen muss und dies natürlich nicht kann.
Fazit:
Die Finanzierung muss immer
„zweckmäßig“ sein, das heißt in einem gesunden Verhältnis zwischen Sicherheit und Rentabilit
Nicht vergessen unser Musterbetrieb von heute Mittag ist ein typisches Prüfungsbeispiel!!!

Dany Scheidegger / http://www.sportbar.ch/ / hallo@sportbar.ch 4410 Liestal

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