Donnerstag, 27. März 2008

Protokoll zum 12. Seminartag

Datum: 18. März 2008
Fach/Thema: Ökonomie&Recht / Tourismus
Dozenten: Dr. Giovanni Danielli / Daniel C. Jung / Dr. Florian Hew

Zukunftstrends und Prognosen der touristischen Entwicklung
(Selbststudium)

Unterteilt in:
Tourismusrelevante Trends
- Trends in den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, z.B. Senioren, Geschlechterrollen, Familienverhältnis und Werte im Wandel
- Trends in den wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen, z.B. Liberalisierung der Wirtschaft, Arbeitszeit, Arbeitslosigkeit, Verfügbarkeit von Geld und Zeit, Budgets und Spardruck der Haushalte
- Trends in den ökologischen Rahmenbedingungen, z.B. Klimaveränderung und Belastung der Lebensgrundlagen
- Trends im Verkehr, z.B. Verkehrswachstum, (Auto-)Mobilität hoch im Kurs, Bahnausbau international, Bahnabbau regional und Zunahme des Langsamverkehrs

Trends im Tourismus
z.B. Zunahme des weltweiten Reisevolumens, Destinationsbildung, Reisemotive und Verhalten: Gestaltung, Erfahrung, Dauer, Preise, Kurzfristigkeit und Eigenheim

Tourismuspolitik
Die indirekten Instrumente
Raumplanung mit dem Instrument Richtplan der auf Gemeinde-, Kantons- und Bundesebene angewendet wird. Sie legen anhand von Leitbildern fest, wie z.B. in der Gemeinde die Gesamtstruktur ihrer Natur-, Landwirtschafts-, Siedlungs- und Erholungsräume mittel- und langfristig entwickeln soll. Der Richtplan ist ein Verfahren, das Ideen (Projekte, Planungen) zulässt. Herr Danielli hat uns das anhand von Originalplänen sehr eindrücklich erklären können.

IHG Investitionshilfegesetz
Wurde uns als sehr interessante Geldquelle für Grossprojekte geschildert. Beispiel: Mystery Park

NFA Neuer Finanzausgleich
Solidaritätsausgleich von reicheren an ärmere Kantone, mit dem Beispiel: Kanton BE erhält jedes Jahr CHF ca. 250 Mio.

UVP Umweltverträglichkeitsprüfung
und Grossvorhaben mit UVP-Pflicht. Die Genehmigungen sind hier getrennt: Bei touristischen Vorhaben durch Kanton, im Strassenbau vom Bund.

Erklärungen mit Statistik National- und Naturerlebnisparks und Vergleich mit Nachbarstaaten: CH = 1
I = 255
D = 44
F = 52
A = 38
Als positiv empfand ich die gezeigten laufenden Projekte.

Erkenntnisse und Schlussfolgerungen zum Vormittag:
Zum Thema Raumplanung gab es sehr amüsante Beispiele. Darum soll man die Richtlinien und Bestimmungen der Gemeinden und Kantone genauestens abklären, sonst kanns teuer werden.

Verbandspolitik:
- Arten und Typen von wirtschaftlichen Verbänden
- Aufgabe und Rechtsform
- Aufgabe generell
Vertretung der Interessen = politische Arbeit = kollektiv
Förderung = Dienstleistungen und Berufsbildung = individuell
- politische Arbeit
- Dienstleistungen mit Abgrenzung zu Unternehmen: erwerbs- oder bedarfswirtschaftlich
- die Spitzenverbände aus Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertretung
- Porträt GastroSuisse
Organigramm, Tochtergesellschaften und Institutionen, Dienstleistungen, aktuelle Themen

Gastro-Stammtisch
Zum Abschluss eröffnete Dr. F. Hew, Direktor GastroSuisse den Gastro-Stammtisch. In 5 Gruppen diskutierten wir aktuelle Themen der Branche. Die Ergebnisse der Gruppenarbeiten finden Sie hier zum Down-load bereit.

Ergebnisse der Gruppenarbeiten Gastro-Stammtisch

für das Protokoll
Marcel Müller

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