Datum: 29. April 2008
Fach / Thema: Finanzmanagement / Finanzierung, Finanzplanung
Dozent: K. Gerster
Allg. Infos der Seminarleitung:
09:00 Uhr Informierte uns, Herr Thomas Fahrni noch über unseren externen Schultag in Willisau. (Exkursion Foroom Willisau 20. Mai 2008)
Mit der bitte Fahrgemeinschaften zu bilden und uns doch auch noch am Abend das schöne Luzern anzusehen.
Zum heutigen Tag:
Vorab erhielten wir von Herrn Gerster den Auftrag die Seiten (67 bis 96) vom Buch des Dr. Frank Steiner auf diesen Schultag zu lesen.
Unsere Themenschwerpunkte:
- Risikobewertung
- Finanzierungsformen
- Rechtformen
- Vor- und Nachteile
- Rentabilität
- Regeln
Wichtig ist eine Langfristige Investition und Finanzplanung
Risikobewertung:
In jeder Finanzierungsmöglichkeit kommen gewisse Vor- und Nachteile auf uns zu, wie
- Kosten des Kapitals (Zinsen)
- Dauer der Kapitalverfügung
- erforderliche Sicherheiten
- Einfluss von Kapitalgebern
- Steuerwirkungen
- Formeln
-
Optimal wäre immer eine Eigenfinanzierung.
Nur die negativen Seiten der Eigenfinanzierung wären die Steuerlichen nachteile und eventuell ein mageres Contolling, darum ist es sehr wichtig immer eine Risikobewertung vorzunehmen. Beim Eigenerwirtschaftetes Eigenkapital besteht das selbe Risiko, dazu kommt das die Gefahr besteht falsche Investitionen zu tätigen.
Es gilt generell bei knappen Mitteln geht man bewusster mit den Mitteln um, bei Fremdenmitteln geht man natürlich in der Regel (gibt auch ausnahmen z.b. Herrn Ospel) auch vorsichtiger damit um.
Die Entscheidung für den richtigen Finanzierungsmix ist wesentlich abhängig von folgenden Stichworten:
- Risikobewertung
- Rating (Basel I und Basel II) bei Rating Basel II wird der GF /Inhaber über seine Qualifikationen maßgebend über die Erfahrung und seine Fachkompetenzen bewertet, auch die Nachfolgeregelung und die Rechtsform sollte mit berücksichtigt werden. Es gilt je besser die Geschäftsunterlagen (Dossier) desto größer besteht die Möglichkeit mit dem Gastrobetrieb (Konzept) ein besseres Rating der Bank zu erhalten. Durchschnittliche Rating für Gastronomiebetriebe liegen bei 4,9 bis 5,8 also rund knapp unter der hälfte der Bewertungen. Die Banken haben sich auf eine Scala von 1 bis 10 geeinigt wobei 1 Gut und 10 Schlecht bedeutet. Jedoch die Bewertungen der Banken bleiben Individuell.
- Value Based Management VBM (Folie Ordner S.3) In der Strategie sollten die Fremdeinflüsse und der Gästemix mit einbezogen werden.
Finanzierungsformen
Finanzierung durch:
Innenfinanzierung oder Aussenfinanzierung (Folie Ordner S.3)
Eigenkapital Eigenkapital
Fremdkapital Fremdkapital
Eigenfinanzierung Fremdfinanzierung
durch Eigenkapital durch Fremdkapital
- Operatives Leasing ( 2-Parteien-Leasing)
- Finanzleasin (3-Parteien-Leasing)
- Ausgabenverschiebung
- Darlehen
- Refinanzierung
- Lieferantendarlehen
- Privatdarlehen
- Bankkredit
- Hypothekarkredit
die Vor- und Nachteile kann man nachlesen im Ordner S. 4
Nachzulesen im Dr. Frank Steiner Seite 68!
Die Goldene
Finanzierungsregel:
Die Fristigkeit der Investition muss mit der Laufdauer der Finanzierung übereinstimmen!
Finanzierung und Rentabilität:
Eigenkapitalrendite (re)
Formel:
Re = rg+FV x (rg-rf)
immer von innen nach aussen rechnen:
Re=rg+(FV x (rg-rf)
Grundsatz:
Die Eigenkapitalrendite (re) nimmt mit steigender Fremdfinanzierung zu, wenn die Gesamtkapitalrendite (rg) höher ist als der Fremdkapitalzins (rf)
Die 5 Finazierungsregeln:
Fristenkongruenz
Goldene Finanzierungsregel
Risikoinvestitionen EK- finanziert
Fälligkeitsbedingungen beachten
Rentabilitätsbedingungen beachten
Mit grosser Freude ging ich in die Pause....
Erkenntnisse / Schlussfolgerungen:
Praktische Übungen:
Nach der Mittags Pause durften wir unser erlerntes, neues, zusätzliche Wissen an einer praktischen Rechenübung zur Rentabilität einzeln oder im Zweier-Team testen.
Anschließend wurden die Ergebnisse in der Runde besprochen und ein Muster Beispiel von Herrn Gerster ausgeteilt.
Danke (Otto) Martin Ottofrickenstein, hat Spaß gemacht mit Dir die Aufgaben zu lösen.
Frage von Herrn Gerster:“ Kann man mit dem EK zahlen?“ Antwort:“ Nein kann man nicht, das EK (Eigenkapital) steckt irgendwo im Vermögen und ist daher kein Flüssiges mittel und nicht verfügbar.“
Mind. Warenumschlag 15x pro Jahr
2 Hypothek muss immer Amortisiert werden / auf 10Jahre sind realistisch.
Cash Flow sollte im Eigentum bei mind. 7,5% liegen. (Je höher desto besser!)
Mein Erkenntnis über den heutigen Seminartag:
Lernen, lernen und nochmals lernen!
Ich denke das wir unseren heutigen schulischen Zielen wieder ein großes Stück näher gekommen sind.
Viele Gastrobetriebe mit Einzelrechtsform scheitern nicht daran, dass sie sich nicht auf dem heutigen Markt halten können, sondern die Güterrechtsregelung nicht besteht und der eine Ehepartner/in denn anderen Ehepartner/in ausbezahlen muss und dies natürlich nicht kann.
Fazit:
Die Finanzierung muss immer
„zweckmäßig“ sein, das heißt in einem gesunden Verhältnis zwischen Sicherheit und Rentabilit
Nicht vergessen unser Musterbetrieb von heute Mittag ist ein typisches Prüfungsbeispiel!!!
Dany Scheidegger / http://www.sportbar.ch/ / hallo@sportbar.ch 4410 Liestal
Das Protokoll als Down-load
Dienstag, 13. Mai 2008
Protokoll zum 18. Seminartag
Eingestellt von G3 Zürich 2009 um 08:19
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